Amtsgericht Wilhelmshaven
13.08.04

Beschluß des AG-Wilhelmshaven
Prof. Abraham Weinstein,
z. Zt. Costa Rica/San José
U.S.A.

San Josè, Costa Rica 13-08-2004
----- Original Message -----
From: A Weinstein <weinstein@usa.com>
To: <michael.L.hickman@t-online.de>
Sent: Friday, August 13, 2004 5:28 AM
Subject: AG Beschluss Wilhelmhaven
Sehr geehrter Herr Hickman,

ich habe den Beschluß des AG-Wilhelmshaven gelesen und wundere mich nicht darüber. Ich hoffe Sie auch nicht, oder haben Sie etwa ein korrektes Verhalten von der Wilhelmshavener Justiz erwartet? Das, das Verfahren unter dem Deckmantel der Rechtsstaatlichkeit abläuft, ist eine Farce. Wie auch immer, es muß für Sie ja trotzdem irgendwie weitergehen.

Es hat mich auch in Erstaunen versetzt, daß der Kollege Winterscheid die Unverfrorenheit besitzt, an der Verhandlung teilzunehmen. Ganz offensichtlich will er um jeden Preis seine Paranoia Theorie an den Mann bringen, und dazu muß er Sie gesehen haben. Ein international anerkannter Kollege, den ich hier in der Mail nicht nennen möchte, ist bereit, sie neutral und wissenschaftlich fundiert zu untersuchen und dabei wird mit Sicherheit kein gerichtsgefälliges Gutachten herauskommen.

Mein Kollegenkreis und auch meine Studenten, die teilweise aus medizinischen und rechtlichen Krisenregionen stammen, sind entsetzt über die Ausführungen von Dr. Winterscheid. So einen unwissenschaftlichen Schwachsinn haben sie noch nie gelesen. Ich habe das Winterscheid-Gutachten in mehrere Sprachen übersetzen lassen, wobei ich darauf ganz bewußt verzichtet habe, die persönlichen Daten zu anonymisieren. Psychiater dieser Prägung sollten bekannt gemacht und schnellstens aus dem Verkehr gezogen werden, denn Sie schaden jedem Patienten, der mit ihnen in Kontakt kommt. Deutsche niedergelassene Nervenärzte, die einen Patienten einweisen müssen, sollten außerdem aufgeklärt werden, in wessen Hände sie ihren Patenten geben.

Wir haben hier trotz finanzieller Engpässe, ein umfassendes Resozialisierungsprogramm für psychiatrische Patienten, um diese so schnell wie möglich in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu gehört sicher nicht, daß Patienten mit einer paranoiden Persönlichkeitsentwicklung von ihrer Familie oder Kindern abgeschirmt werden. Ausnahmen bilden nur einige schwere forensische Fälle.

Ich bin entsetzt, welche ein schmutziges Spiel die Justiz mit Ihnen treibt und die Psychiatrie als Handlanger mitspielt. Ich gehe davon aus, das ihre Familiensache sich zum Politikum entwickelt hat und sie ungehend abgeschoben werden sollen. Fakt bleibt aber, daß ihre Ehefrau durch die Entführung der Kinder eine Straftäterin ist, die durch die Justiz nicht nur geschützt, sondern auch noch dafür mit dem alleinigen Sorgerecht belohnt wird. Das ist eindeutig Strafvereitelung im Amt. Außerdem habe ich durch einen Zeugen in Erfahrung gebracht, daß sich Ihre Frau auch schon vor diesem Desaster, sehr abfällig über Sie geäußert haben soll und die Kinder gezielt mit einem negativen Vaterbild indoktriniert. Daran ändert auch die Leugnung und Schönrederei der Justiz nichts.

Ein Vater und Kollege, der immer noch in Paraguay/Asunction lebt, wird für die Mitnahme seiner Tochter im Juli 1985 immer noch mit einem internationalen Haftbefehl von den deutschen Behörden verfolgt.
http://www.vaeter-aktuell.de/presse1996/Elternkonflikt950928.htm (Die Tochter ist inzwischen 26 Jahre alt). Angesicht solch einer beharrlichen langjährigen Verfolgung dieses deutschen Arztes, frage ich mich, warum ihre Frau noch frei herum läuft? Wird hier mit zweierlei Maß gemessen ???

Mit freundlichen Grüßen

Abraham Weinstein