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Was uns auf den Nägeln brennt:
Krieg um Kinder
132 Min.
Themenabend, NDR
Zerbricht eine Ehe, sind Streitigkeiten um das Sorgerecht
der Kinder und langwierige Auseinandersetzungen vor Gericht
kein Einzelfall. Noch komplizierter wird es, wenn über
das Sorgerecht von Kindern aus binational geführten Ehen
verhandelt wird. Streitigkeiten, die die Partnerschaft, die
Familie betreffen, können so - insbesondere auch bei
deutsch-französischen Paaren - schnell zu einer supranationalen
Angelegenheit werden. Nicht selten greift ein betroffener
Elternteil zu drastischen Methoden wie die Kindesentführung
ins eigene Heimatland - ein schmerzhafter und komplizierter
Prozess über die unterschiedliche Auffassung der Rechtssprechung
beginnt.
20.45 Uhr
Krieg um Kinder
52 Min.
(VPS: 20.45)
Dokumentation von Eilika Meinert, Deutschland 2002, Erstausstrahlung
Immer mehr binationale Ehen werden geschlossen - scheitern
sie, nimmt der Streit um die Kinder oft eine dramatische Entwicklung.
Nicht selten entführen Väter und Mütter ihre
eigenen Kinder in ihr Heimatland - meist eine überstürzte
Reise ohne Abschied und Rückfahrtticket. Auf einen Schlag
verlieren die Kinder einen Elternteil, Freunde, Großeltern,
ihre gewohnte Umgebung. Der zurückgelassene Elternteil
weiß oft nicht einmal, wo sich die Kinder aufhalten,
für ihn beginnt eine qualvolle Zeit des Wartens und ein
zermürbender Kampf mit den Behörden eines fremden
Landes. Gehört dieses Land nicht dem "Haager Abkommen"
an, das die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführungen
regelt, ist der Kampf fast aussichtslos.
Oft bleibt dann nur der letzte verzweifelte Versuch, das Kind
zurück zu entführen. Der Film schildert anhand konkreter
Fälle die juristischen und menschlichen Hintergründe
in einem Krieg um Kinder.
Jean Opigez in Südfrankreich trifft die Katastrophe
aus heiterem Himmel. Als er von der Arbeit nach Hause kommt,
sind seine deutsche Frau Christiane und die beiden Söhne
verschwunden. Monate vergehen, bis er begreift, dass seine
Frau nicht vorhat, nach Frankreich zurückzukehren. So
verstreicht kostbare Zeit, denn nach dem "Haager Abkommen"
hätten die Kinder sofort nach Frankreich zurück
geführt werden müssen. Seit Jahren kämpft Jean
Opigez nun um das Recht, seine Kinder aufwachsen zu sehen.
Hellen Sprecher aus Berlin vermutet ihre beiden Kinder in
Ägypten bei ihrem geschiedenen Mann. Ihre Chancen, Hannah
und Ibi aus einem islamischen Land herauszuholen, sind fast
aussichtslos. Hier greift nicht einmal das "Haager Abkommen".
Mit Spielzeug-Fotos und Briefen im Internet bleibt Hellen
Sprecher nur die kleine Hoffnung, dass ihre Kinder sich irgendwann
einmal bei ihr melden.
Für Michael Hickman aus Südafrika geht der Kampf
um die Söhne bereits ins siebte Jahr. Aus dem erfolgreichen
Umweltmanager in Durban ist in dieser Zeit ein mittelloser
Mann geworden. Die Flüge von Südafrika nach Wilhelmshaven,
wo seine Ex-Frau das alleinige Sorgerecht für die Kinder
hat, haben all sein Geld verbraucht. Unermüdlich macht
er mit selbstgebastelten Plakaten in der Fußgängerzone
von Wilhelmshaven auf seinen Fall aufmerksam und kämpft
weiter für das gemeinsame Sorgerecht.
22.30 Uhr
Entführt
30 Min. (VPS: 22.30)
Ein Vater sucht sein Kind
Reportage von Gabriele Jenk, Deutschland 1999
Eine Ehe zerbricht, der Kampf um den Aufenthaltsort des Kindes
beginnt. Das Gericht überträgt dem Vater das Sorgerecht
für die 5-jährige Tochter Isabelle, die Mutter darf
ihr Kind zweimal im Monat einige Tage zu sich holen. Eine
Regelung, die für deutsche Scheidungsgerichte nicht unüblich
ist. Aber eines Tages kommt Isabelle nicht mehr zurück.
Mutter und Kind verschwinden spurlos.
Der Vater alarmiert die Polizei, doch die Ermittlungen verlaufen
schleppend. Es handelt sich auch um kein Kapitalverbrechen,
nur um den letzten Akt in einem Ehekrieg. Strafbar natürlich,
aber nur ein Fall unter vielen.
"Entführt - Ein Vater sucht sein Kind" berichtet
über einen Vater, der um seine Tochter kämpft. Filmautorin
Gabriele Jenk begleitete ihn mehrere Wochen lang auf seiner
verzweifelten Suche nach seiner Tochter. Eine Recherche quer
durch Süddeutschland und am Ende bis nach Argentinien.
Irgendwo an der Grenze zu Brasilien, in der Nähe eines
Ortes namens El Dorado, sollen Mutter und Kind gesehen worden
sein. Die Zeit drängt, der Vater will sein Kind finden,
bevor sich die Spuren endgültig irgendwo in Südamerika
verlieren.
"Entführt": Die Reportage über das tragische
Ende einer gescheiterten Ehe, über Besitzanspruch, Rache
und Verzweiflung. Und im Mittelpunkt steht das Kind Isabelle.
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| De quoi j'me mêle !
Parents séparés, enfants enlevés - Une
affaire d'Etats
NDR
Soirée présentée par Tita von Hardenberg
en direct de Berlin
Les médias se font régulièrement l'écho
de tels drames : un couple binational se sépare, l'un
des parents enlève les enfants et l'autre lutte, parfois
en vain, pour les retrouver. Entre la France et l'Allemagne,
une commission parlementaire a récemment été
mise en place. Au niveau international, il existe une convention
sur les enlèvements d'enfants. Mais l'arsenal juridique
est délicat à mettre en uvre. "Thema"
propose des histoires vécues, souvent dans le déchirement,
par des parents séparés de leurs enfants et
vice versa.
Au nom de mes enfants
Documentaire de Eilika Meinert
(Allemagne, 2002-52mn)
Que faire lorsque l'un des parents d'un couple binational enlève
ses enfants ? Le documentaire s'appuie sur trois cas concrets
pour examiner les aspects humains et juridiques de ces drames
de plus en plus fréquents.
Un soir, Jean Opigez découvre que sa femme Christiane,
de nationali allemande, a disparu avec leurs deux fils. Des
semaines s'écoulent avant qu'il réalise qu'elle
n'a pas l'intention de revenir. Or, selon la "Convention
sur les aspects civils de l'enlèvement international
des enfants", dite convention de La Haye, il aurait dû
entamer immédiatement des démarches
Hellen Sprecher en est réduite à supposer que
Hannah et Ibi sont en Égypte avec son ex-mari. Ses
chances de les faire revenir auprès d'elle sont infimes,
car la convention de La Haye n'est pas appliquée dans
les pays islamiques. Alors, elle envoie des messages par Internet
dans l'espoir que ses enfants se manifestent un jour.
Michael Hickman, originaire d'Afrique du Sud, lutte depuis
bientôt sept ans pour retrouver ses fils. Ce jeune cadre
aisé est aujourd'hui ruiné par les aller et
retour entre Durban et Wilhelmshaven, en Allemagne, où
son ex-femme a obtenu le droit de garde exclusif des enfants
22.00
Débat
(30mn)
Débat animé par Tita von Hardenberg.
Invités:
- Dr. Angelica Schwall-Düren, Députée au
Bundestag. Membre du groupe de médiateurs franco-allemands
- Ursula Kodjoe, Psychologue et médiatrice
- Gilles Duflot, Président de l'association "SOS
enlèvement d'enfants par l'Allemagne"
- Dr. Marina Todtenhaupt, avocate
Le rapt - Un père cherche sa fille
Reportage de Gabriele Jenk
(Allemagne, 1999-30mn)
Une enfant confiée à la garde de son père
disparaît lors d'un séjour chez sa mère.
Une histoire banale mais exemplaire de l'échec d'un
couple, où le destin de l'enfant se joue sur fond de
volonté de possession, de désir de vengeance
et de désespoir.
Après le divorce, c'est le père d'Isabelle, 5
ans, qui a obtenu sa garde. Sa mère peut la prendre chez
elle deux fois par mois. Un jugement assez courant dans les
tribunaux allemands. Mais un jour, après un séjour
chez sa mère, Isabelle ne revient pas. Le père,
qui ignore où elle est, alerte la police. L'enquête
n'avance pas. Il décide alors de prendre les recherches
en main.
La réalisatrice l'a accompagné pendant plusieurs
semaines dans sa folle quête, qui le conduit d'Allemagne
du Sud en Argentine, où, près de la frontière
avec le Brésil, on lui dit avoir vu la mère et
l'enfant ...
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